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Gemeinsame Pressemitteilung

Bundeswehr und Arbeiter-Samariter-Bund stärken Zusammenarbeit im Zivil- und Katastrophenschutz

Zur besseren Vorbereitung auf künftige auf Krisen- und Katastrophenlagen in Deutschland unterzeichnet der ASB eine gemeinsame Kooperationsvereinbarung mit dem Operativen Führungskommando der Bundeswehr.

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Generalleutnant André Bodemann (l.) und der ASB-Vorsitzende Knut Fleckenstein haben die Kooperationsvereinbarung in Berlin unterzeichnet

Foto: Bundeswehr | Weinrich

Berlin, 26. Oktober 2026 – Die Bundeswehr und der Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland e. V. (ASB) bauen ihre Zusammenarbeit im Bereich der zivil-militärischen Kooperation aus. Mit der Unterzeichnung einer gemeinsamen Kooperationsvereinbarung durch Generalleutnant André Bodemann, Stellvertreter des Befehlshabers des Operativen Führungskommandos der Bundeswehr und Kommandeur Territoriale Aufgaben, sowie Knut Fleckenstein, Bundesvorsitzender des ASB, schaffen beide Organisationen einen gemeinsamen Rahmen, um ihre Fähigkeiten besser aufeinander abzustimmen und die Vorbereitung auf Krisen- und Katastrophenlagen in Deutschland zu stärken.

Ziel der Vereinbarung ist es, das gegenseitige Verständnis für Aufgaben, Strukturen und Fähigkeiten beider Organisationen zu vertiefen und das Zusammenwirken bei Bedarf zu erleichtern. Im Mittelpunkt stehen der regelmäßige Informations- und Erfahrungsaustausch, gemeinsame Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen sowie die Beteiligung an Übungen. Darüber hinaus sollen Möglichkeiten einer gegenseitigen Unterstützung im Kontext der jeweiligen gesetzlichen und satzungsgemäßen Aufgaben geprüft und weiterentwickelt werden.

Komplexer werdende Krisenlagen

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Zusammenarbeit im Zuge der Gesamtverteidigung Deutschlands. Angesichts komplexer Krisenlagen und steigender Anforderungen an die staatliche und gesellschaftliche Resilienz kommt dem abgestimmten Handeln militärischer und ziviler Akteure zur gesamtstaatlichen Verteidigung eine besondere Bedeutung zu. Die Vereinbarung sieht deshalb auch einen verstärkten Austausch über mögliche Unterstützungsleistungen und die Koordination zwischen den beteiligten Organisationen vor.

Im Rahmen seiner Drehscheibenfunktion hat Deutschland u.a. die Aufgabe, als Host Nation die Unterstützung der verbündeten Streitkräfte sicherzustellen. Zivile Akteure, wie der ASB, tragen gemäß der Konzeption Zivile Verteidigung maßgeblich dazu bei, die Erfüllung dies militärischen Auftrags zu unterstützen.

„Eine wirksame Krisenvorsorge und ein konstruktives Miteinander im Rahmen der Gesamtstaatlichen Verteidigung setzen voraus, dass die beteiligten Akteure ihre jeweiligen Fähigkeiten kennen, Ansprechpartner etabliert sind und Verfahren des Zusammenwirkens frühzeitig abgestimmt werden. Die Kooperationsvereinbarung schafft dafür einen verlässlichen Rahmen und stärkt die Voraussetzungen für eine koordinierte Zusammenarbeit im Inland“, erklärte General Bodemann anlässlich der Unterzeichnung.

"Wichtige Grundlage für den strukturierten Dialog"

Der ASB-Bundesvorsitzende Knut Fleckenstein betonte: “Mit der Kooperationsvereinbarung schaffen wir eine wichtige Grundlage für den strukturierten Dialog zwischen dem ASB und der Bundeswehr. Gerade angesichts der aktuellen sicherheitspolitischen Herausforderungen wollen wir als unabhängige zivile Hilfsorganisation unsere Kompetenzen einbringen und gemeinsam dazu beitragen, den Bevölkerungsschutz zu stärken sowie die Widerstandsfähigkeit unserer Gesellschaft zu erhöhen.” Die Zusammenarbeit soll auf Bundes-, Landes- und regionaler Ebene weiterentwickelt werden. Regelmäßige Abstimmungen, der Austausch von Ansprechpartnern und die gemeinsame Auswertung von Erfahrungen sollen dazu beitragen, bestehende Strukturen zu festigen und neue Kooperationsmöglichkeiten zu erschließen.

Die Vereinbarung berücksichtigt ausdrücklich die unterschiedlichen Aufgaben, Zuständigkeiten und rechtlichen Grundlagen beider Organisationen. Eine Zusammenarbeit erfolgt innerhalb der verfügbaren personellen und materiellen Ressourcen sowie der jeweils geltenden gesetzlichen und satzungsgemäßen Vorgaben.

Mit der Unterzeichnung setzen Bundeswehr und ASB ein gemeinsames Zeichen für eine leistungsfähige zivil-militärische Zusammenarbeit und eine widerstandsfähige Gesellschaft.

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Albert Linner

Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Telefon: 0172 1804505

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